Plantarfasziitis und Neurome können schwächende Erkrankungen sein, die bei den Betroffenen anhaltende Fersenschmerzen und Beschwerden verursachen. Der staatlich geprüfte Podologe Dr. Alan Shih von Head to Toe Healthcare, PLC in Süd-Arizona plädiert für alternative Ansätze, wenn konservative Behandlungen und Operationen möglicherweise nicht die optimale Lösung sind.
Plantarfasziitis, gekennzeichnet durch eine Entzündung der Plantarfaszie, ist eine häufige Ursache für Fersenschmerzen. Faktoren wie eine schlechte Fußstruktur, nicht unterstützendes Schuhwerk und längere Belastungsaktivitäten tragen zu seiner Entwicklung bei. In schweren Fällen werden häufig chirurgische Eingriffe, einschließlich der Durchtrennung der Plantarfaszie, in Betracht gezogen. Bei fast einem Drittel der Patienten ist im Röntgenbild ein Fersensporn erkennbar. Allerdings betont Dr. Shih, dass solche Eingriffe die Stabilität des Fußes beeinträchtigen und möglicherweise zu einer erhöhten Belastung der verbleibenden Plantarfaszie führen.
Bei Neuromen, einer schmerzhaften Nervenerkrankung, die häufig zwischen dem 3. und 4. Zeh auftritt, können konservative Behandlungen wie Kortisoninjektionen und Orthesen nicht immer eine dauerhafte Linderung bringen. Während eine Operation eine häufige Empfehlung ist, bevorzugt Dr. Shih einen differenzierteren Ansatz. Er plädiert für eine chirurgische Dekompression des Nervs und den Erhalt der Nervenanatomie, damit der Nerv ordnungsgemäß funktionieren kann. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Beschwerden zu lindern, ohne dass das Risiko von Komplikationen wie Stumpfneuromen besteht, die bei der Durchtrennung eines Nervs auftreten können.
Dr. Shih stellt klar: „Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Operation, glaube aber, dass sie sorgfältig abgewogen werden sollte.“ Bei Neuromen betont er, wie wichtig es ist, die Nervenanatomie durch eine Dekompressionsoperation zu erhalten, im Gegensatz zur üblicheren Praxis, einen Abschnitt des Nervs herauszuschneiden. Dieser Ansatz steht im Einklang mit seinem Engagement für die Aufrechterhaltung der Nervenfunktion bei gleichzeitiger Minimierung möglicher Komplikationen.
Während chirurgische Eingriffe bei hartnäckigen Neuromen und Plantarfasziitis häufig die erste Wahl sind, stellt Dr. Shih die Radiofrequenzablation (RFA) als praktikable Alternative vor. Bei der RFA, die in der interventionellen Schmerzmedizin weit verbreitet ist, wird Hochfrequenzenergie eingesetzt, um die Schmerzsignale in den Nerven zu unterbrechen und so Linderung zu verschaffen, ohne dass eine Operation erforderlich ist.
Im Gegensatz zur Kryotherapie, die zur Zerstörung sowohl sensorischer als auch motorischer Nerven führen kann, wirkt RFA wie ein Präzisionswerkzeug und isoliert sensorische Nerven, die für die Schmerzempfindung verantwortlich sind. Dieser gezielte Ansatz minimiert das Risiko eines Muskelfunktionsverlusts und von Fußdeformitäten, die mit einer größeren Nervenzerstörung einhergehen. Dr. Shih betont die Sicherheit und minimale Invasivität der RFA, was häufig zu einer hohen Patientenzufriedenheit und einer schnellen Rückkehr zu normalen Aktivitäten führt.
Dr. Alan Shihs Ansatz zur Behandlung chronischer Plantarfasziitis und Neurome legt den Schwerpunkt auf die Erhaltung der Nervenanatomie und die Erforschung von Alternativen zur herkömmlichen Chirurgie. Indem er sich für eine chirurgische Dekompression einsetzt und die Radiofrequenzablation als minimalinvasive Option einführt, gibt Dr. Shih Menschen Hoffnung, die Linderung von anhaltenden Fußschmerzen suchen. Da sich der medizinische Bereich ständig weiterentwickelt, können nicht-chirurgische Eingriffe wie RFA eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung wirksamer und effizienter Lösungen für diese häufigen Fußerkrankungen spielen.
