Nach einem beeindruckenden Profiboxdebüt wird Francis Ngannou in einem weiteren hochkarätigen Kampf in den Ring zurückkehren.
Als fast +800-Außenseiter gegen Tyson Fury in seinem letzten Kampf hatte Ngannou einhellig das beste Boxdebüt aller Zeiten, das in einer Niederlage endete. Jetzt geht der ehemalige UFC-Schwergewichts-Champion mit einem weiteren großen Kampf voran.
Wie am 5. Januar bekannt gegeben wurde, trifft Ngannou auf den ehemaligen WBA-, WBO-, IBF- und IBO-Schwergewichts-Champion Anthony Joshua.
Die Kampfankündigung ist wenig überraschend, da viele erwarteten, dass „The Predator“ seine Boxkarriere fortsetzen würde, nachdem er Fury beinahe aus der Fassung gebracht hätte. Viele Gerüchte über seinen nächsten Kampf drehten sich um ein mögliches Duell mit dem ehemaligen WBC-Schwergewichts-Champion Deontay Wilder, obwohl diese Gespräche nach dem lustlosen Auftritt von „The Bronze Bomber“ gegen Joseph Parker nachließen.
Der offiziellen Pressemitteilung zufolge werden Ngannou und Joshua am 8. oder 9. März in Riad, Saudi-Arabien, in einem 10-Runden-Hauptevent im Pay-per-View gegeneinander antreten. MMA-Reporter Ariel Helwani berichtete außerdem, dass eine offizielle Pressekonferenz stattfinden wird in ein paar Wochen in London, um eine formelle Ankündigung zu machen.
Bis zum 6. Januar wurde der genaue Veranstaltungsort noch nicht bekannt gegeben. Es ist auch nicht bekannt, wo der Kampf als Pay-per-View-Kauf verfügbar sein wird, obwohl beide Schwergewichte zuletzt auf DAZN PPV gegeneinander antraten.
Vorschau auf Francis Ngannou vs. Anthony Joshua
Da Francis Ngannous nächster Boxkampf nun offiziell ist, sind die Fans gespannt darauf, dass „The Predator“ in den quadratischen Kreis zurückkehrt.
Beide Schwergewichte traten Ende 2023 in zwei der größten Boxkämpfe des Jahres an. Ngannou würde im „Battle of the Baddest“ eine leicht umstrittene Split-Entscheidung gegen Tyson Fury verlieren. Zur gleichen Zeit besiegte Joshua Otto Wallin im Hauptereignis von „The Day of Reckoning“.
Beide Veranstaltungen fanden in Riad, Saudi-Arabien, statt, wo die beiden Power Puncher im Ring aufeinandertreffen werden.
Nur einen Tag nach der Kampfankündigung wurden die Eröffnungsquoten mit Joshua als starkem Wettfavoriten veröffentlicht. Allerdings liegen die Quoten immer noch viel näher als die Schlusslinien für Fury vs. Ngannou.
Obwohl Ngannou als Profi 0:1 ausstand, wird er von der WBC bereits als zehntbester Schwergewichtler der Welt eingestuft. Mit einem Sieg in diesem Kampf könnten sich beide Männer als nächster Titelherausforderer für den Sieger des Vereinigungskampfes Tyson Fury vs. Oleksandr am 17. Februar wiederfinden.
