Die Denver Broncos und Quarterback Russell Wilson stehen offenbar vor einer Scheidung.
Am Mittwoch tauchten Berichte auf, dass das Team den Quarterback für den Rest der Saison auf die Bank setzt, um Geld zu sparen, nachdem er sich geweigert hatte, auf die Verletzungsgarantien in seinem Vertrag zu verzichten. Auf X, früher bekannt als Twitter, erklärte NFL-Insider Jordan Schultz:
„Wilson hat für 2025 Verletzungsgarantien in Höhe von 37 Millionen US-Dollar, die auf jeden Fall am fünften Tag des Ligajahres 2024 im März garantiert werden.“
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Im Wesentlichen ist Wilsons Vertrag nur bis 2024 garantiert. Wenn er jedoch im Kader steht und die medizinischen Tests besteht, wird sein Gehalt von 37 Millionen US-Dollar für die Saison 2025 garantiert. Wilson unterzeichnete eine fünfjährige Verlängerung im Wert von etwas mehr als 242 Millionen US-Dollar, nachdem er dem Team im Jahr 2022 beigetreten war.
Die Broncos wandten sich am 1. November, zwei Tage nach ihrem 24:9-Sieg über die Kansas City Chiefs, an Wilson und baten ihn, auf diese Bestimmung zu verzichten. Sie drohten angeblich damit, ihn auf die Bank zu setzen, wenn er es nicht täte.
Wilson bestätigt diese Berichte auch mit seinen Aktivitäten in den sozialen Medien. Ihm gefiel ein Beitrag über Schultz‘ Bericht und er versicherte hinterhältig, dass er korrekt sei. Ihm gefiel auch ein Beitrag, in dem er seine Statistiken mit denen von Patrick Mahomes verglich.
Wilson ist offenbar verärgert über die Forderung der Broncos und ihre Entscheidung, ihn auf die Bank zu setzen. Durch seine Social-Media-Aktivitäten hat er dafür gesorgt, dass seine Gedanken über die Situation bekannt werden, ohne sie laut auszusprechen.
Russell Wilson sitzt auf der Bank: Patriots verlieren den letzten Tropfen für QB


Nach der angeblichen Drohung der Broncos gegen Russell Wilson verzeichnete das Team drei beeindruckende Siege. Sie besiegten nacheinander die Buffalo Bills, die Minnesota Vikings und die Cleveland Browns.
Allerdings brachten zwei Niederlagen in den nächsten drei Spielen ihre Playoff-Hoffnungen in eine prekäre Situation. Sie mussten die New England Patriots mit 3:11 schlagen, um ihre Playoff-Hoffnungen am Leben zu erhalten. Doch überraschend mussten sie eine 26:23-Niederlage hinnehmen.
In der Speak-Show auf FS1 wurde Schultz gefragt, ob die Broncos Wilson auf die Bank gesetzt hätten, wenn sie die Patriots geschlagen hätten. Er hat geantwortet:
„Ich würde nein sagen. Aber [they were going to bench him] bis zum Ende der Saison. Ja. Irgendwann in den nächsten drei Wochen wäre es passiert.
Wilson gefiel der Ausschnitt aus Schultz‘ Behauptung und er bestätigte, dass er wahr ist. Die Niederlage der Broncos gegen die Patriots ließ ihre Playoff-Quoten auf 8 % sinken. Hätten sie gewonnen, wären es über 40 % gewesen.
Die Broncos empfangen am Sonntag die Chargers mit Quarterback Jarrett Stidham im Zentrum. Wenn sie verlieren, scheiden sie aus dem Playoff-Wettbewerb aus. Die Saison in Denver steht am Abgrund und könnte in Woche 17 zusammenbrechen.
